Wie digital sind unsere Apotheken

Dienstag, 30. Juni 2020

Als es darauf ankam, schreibt Thomas Bellartz in seinem neuen Whitepaper, haben die Apotheken nicht gejammert. Sie haben angepackt, sagt der Apotheken-Insider, unseren Mitgliedern als kritischer Vordenker bekannt. Thomas Bellartz, Gründer von Apotheke Adhoc, hat bei der IGEPHA Jahrestagung 2019 in Wien über die Chancen der Digitalisierung gesprochen. Was unser Vortragender heute über die Digitalisierung der Apotheke sagt, ist topaktuell und sehr spannend!

Im Februar 2020 schien das Jahr noch einen ganz normalen Lauf zu nehmen. Die IGEPHA-Mitglieder trafen sich zum Jahres-Kickoff, dem IGEPHA Come Together im Otto Wagner Schützenhaus am Wiener Donaukanal, brachten sich bei den ersten IGEPHA Seminaren des Jahres auf den neuesten Stand – und dann saßen wir alle plötzlich im Homeoffice, kommunizierten über Videochats und digitale Konferenzsysteme und diskutierten bei Webinaren mit unseren IGEPHA-Vortragenden.

Die Krise hat uns eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial in digitalen Lösungen steckt. Auch 52% der Apotheker sind laut einer von Thomas Bellartz zitierten aposcope Umfrage überzeugt, dass die Corona-Krise ein Treiber für die Digitalisierung der Apotheke sein wird.

Thomas Bellartz stellt in seinem neuen Whitepaper zur Digitalisierung der Apotheke aber auch unangenehme Fragen: Hätte eine stärker digitalisierte Apotheke besser auf den Umsatzeinbruch und den Rückgang der Laufkundschaft nach den hektischen Hamsterkäufen im März 2020 reagieren können?

Digitalisierung ist nicht gratis
Digitalisierung kostet, sagt der Brancheninsider. Das kann ich bestätigen. Digitalisierung ist vor allem eine massive Investition in Knowhow. Die Corona Pandemie wird, da bin ich ganz bei Thomas Bellartz, ein Treiber für die Digitalisierung sein, und das auch in der Apotheke. Ob die Pandemie auch ein „Gamechanger“ sein wird, bleibt noch abzuwarten.

Wie bei seinem Impulsreferat bei der IGEPHA Jahrestagung 2019 erinnert Thomas Bellartz auch in seinem aktuellen Whitepaper daran, dass in der Apotheke bereits jetzt digitale Insider arbeiten. Er verweist auf aktuelle Zahlen der aposcope Befragung, wonach Apotheken-Inhaber angeben, dass ca. ein Drittel der Mitarbeiter digitalisierungserfahren sind.

„Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich nicht, dass die Mehrheit ahnungslos ist. Aber mit einem gesicherten Drittel kann man schon mal an den Start gehen“, macht Bellartz Mut zu digitalen Lösungen.

Digital vor Ort
Buy local, dieser Appell zur Solidarität mit der heimischen Wirtschaft, könne, meint Thomas Bellartz, sehr wohl auch digital interpretiert werden. „Ob meine Bestellung digital per App, Messenger oder Webanwendung aufgegeben wird und schließlich von einem Botendienst in einem vorher definierten Zeitfenster pünktlich zugestellt wird, das ist die Chance der Apotheke“, schreibt Bellartz in seinem Whitepaper.

Wir haben alle live miterlebt, wie die digitale Kommunikation während des Lockdown das Gespräch face-to-face ersetzt hat. Wem es gelingt, „den heißen digitalen Draht“ zu pflegen, dem wird, wie Bellartz schreibt, der Kunde treu bleiben.

Im Umkehrschluss warnt er: „Apotheken, die sich den digitalen Bedürfnissen der Gesellschaft (…) verschließen, werden überflüssig. Und diese Entscheidung trifft nicht der Kunde, sondern zunächst die Apotheke selbst.“

Self Care als Baustein
Apotheken können, meint Bellartz, gestärkt aus der Krise hervorgehen. Davon bin ich überzeugt. Mehr Mut zur Digitalisierung ist ein wichtiger Baustein. Self Care als zentrales Gesundheitsbedürfnis der Menschen zu stärken, ein zweiter. Beides ist, um mit Thomas Bellartz zu sprechen, alternativlos.

Mein Tipp: Lesen Sie sein Whitepaper!

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