Jeder Dritte nimmt regelmäßig NEM

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind in den Haushalten gang und gäbe, wie eine aktuelle Spectra Marktforschungsstudie zeigt.

Spannende Trends und neue Aspekte kann man aus den Ergebnissen unserer neuen Spectra Marktforschungs-Studie herauslesen. Aus Hersteller-Sicht erfreulich: Zwei von drei Österreichern nehmen zumindest gelegentlich NEM zu sich.

Befragt wurden für die Studie 1.000 Personen.

31% von ihnen haben in den letzten 12 Monaten regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, das sind um fünf Prozentpunkte mehr als im Jahr davor.

Weitere 33% haben zumindest gelegentlich NEM konsumiert bzw. zumindest einmal ausprobiert – zusammen gibt es 2021 somit 64% NEM-Verwender, das sind um acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Jeder fünfte NEM-Verwender gibt an, seit Ausbruch der Corona-Pandemie mehr NEM zu konsumieren als vor Corona. Ob dieser Trend anhält, wird das nächste Jahr zeigen – wir sind schon gespannt auf die kommende Studie!

Wo werden NEM eingekauft?

Bei den Vertriebskanälen hat die Online-Apotheke im letzten Jahr die stationäre Apotheke überholt. Vor allem Frauen und Personen von 30 bis 39 Jahren kaufen häufiger online.

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55% der NEM-Verwender in Österreich begrüßen es, dass NEM auch über Amazon erhältlich sind. Unsere deutschen Nachbarn sind hier weniger skeptisch – 78% der deutschen NEM-Verwender befürworten es, dass NEM über Amazon erhältlich sind.

Sechs von zehn NEM-Verwendern in Österreich informieren sich im Internet oder über Social Media zum Thema Nahrungsergänzungsmittel – dabei spielt das gute alte „Googeln“ eine große Rolle, genauso wie Gesundheitsplattformen wie gesundheit.gv.at oder netdoktor.at und Internetseiten der NEM-Hersteller.

Die Apotheke bzw. der Arzt des Vertrauens ist für 54% der NEM-Verwender eine wichtige Informationsquelle.

Die Österreicher lassen sich beim NEM-Kauf gerne beraten. 85% der NEM-Verwender wenden sich für eine Beratung an den Apotheker, den Arzt, an Familie oder Freunde.

NEM dürfen etwas kosten

Der Preis scheint keine große Rolle zu spielen – 43% der NEM-Verwender bzw. 55% der NEM-(regelmäßigen) Kernverwender sagen, dass der Preis des NEM eine untergeordnete Rolle spielt. Darunter sind 18% der Verwender und 24% der Kernverwender, für die der Preis sogar absolut keine Rolle spielt.

Besonders Amazon-Käufer und jene, die sich im Drogeriemarkt NEM besorgen, kaufen preissensitiv ein und bevorzugen das günstigste Produkt.

NEM-Käufer sind markenbewusst

Weitaus wichtiger ist für die Zielgruppe die Bekanntheit und Reputation des Herstellers: 29% der NEM-Verwender und 37% der NEM-Kernverwender kaufen bevorzugt Produkte von für sie vertrauenswürdigen Herstellern.

Vor allem für 60- bis 69-jährige, einkommensstarke Personen und Personen, die ihre NEMs bevorzugt in der Apotheke vor Ort oder online direkt beim Produzenten besorgen, ist der renommierte und vertrauenswürdige Hersteller wichtig.

Dabei bleiben viele NEM-Verwender „ihrer“ Marke treu: 49% der Verwender (und 54% der Kernverwender) schätzen sich selbst als tendenziell markentreue Kunden ein. Die Markentreue steigt dabei mit zunehmendem Alter. Am geringsten ist die Markentreue bei Amazon-Käufern ausgeprägt.

Etwa jeder zehnte NEM-Verwender und NEM-Kernverwender entscheidet sich für Produkte, die er aus der Werbung und den Medien kennt. Demgegenüber stehen ein Viertel aller NEM-Verwender bzw. ein Drittel der NEM-Kernverwender, die Produkte kaufen, die nicht aus der Werbung bekannt sind.

Für Haut, Haare und Psyche

Die Gründe, warum NEMs genommen werden, sind vielfältig. Laut Selbsteinschätzung der Verwender sind zuletzt vor allem folgende Anwendungsgebiete wichtiger geworden:

  • Verbesserung des Hautbildes, Stärkung der Haare und Kräftigung der Nägel (von 24% auf 32% gestiegen; signifikant häufiger sagen das Frauen (37%)).
  • Psyche / Emotionen, etwa für einen besseren Schlaf, gegen Stress, für mehr Konzentration (von 16% auf 22% gestiegen; signifikant häufiger bei Personen zwischen 30 und 39 Jahren (39%)).

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NEM-Konsum im Ländervergleich

Österreich und Deutschland sind sich in der Verwendung von NEM sehr ähnlich. Der Anteil der Befragten, die in den letzten 12 Monaten regelmäßig oder zumindest gelegentlich NEM eingenommen haben, ist in Deutschland mit 70% (+16% im Vergleich zum Vorjahr) höher als in Österreich (zum Vergleich: 64%).

Unsere deutschen Nachbarn achten mehr auf den Preis eines NEM. Die Bekanntheit/Reputation eines Herstellers spielt in Deutschland eine geringere Rolle und die Markentreue ist in Deutschland weniger stark ausgeprägt als in Österreich.

 

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