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IGEPHA Fortbildungsveranstaltung: Homöopathische Arzneimittel-Update: Potenziale in einem wachsenden Segment erkennen und nutzen

Homöopathie ist in aller Munde – nicht zuletzt dank der hohen Qualitätsstandards. Doch diese zu erfüllen, ist manchmal gar nicht so einfach – davon können Hersteller homöopathischer Präparate ein Lied singen. Erfahren Sie mehr über regulatorische Rahmenbedingungen, Stolpersteine im Zulassungsverfahren und den neuesten Stand in Sachen Herstellungsregeln – und wie Sie am besten mit all dem umgehen.

Homöopathie ist in unserem Land klar auf dem Vormarsch. Wie eine Umfrage ergab, verwendeten in 2017 zwei von drei Österreichern ein homöopathisches Arzneimittel. Wie es zu dieser Beliebtheit kommt? Die „sanfte Methode“ der Komplementärmedizin wird hierzulande vor allem als Ergänzung zu konventionellen Behandlungsweisen geschätzt. Doch das angestrebte europaweit vereinfachte Registrierungsverfahren wirft viele Fragen auf: Wie lassen sich die hohen Qualitätsanforderungen mit den unterschiedlichen Herstellungstraditionen der Präparate in Einklang bringen? Welche europaweiten Leitlinien gilt es hinsichtlich Zubereitung, Ausgangsstoffen und Stabilitätsprüfung zu beachten? Und wie kann ihre Umsetzung ganz konkret in die tägliche Unternehmenspraxis einfließen?

Unser Praxiswissen-Update gibt Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen unter anderem neueste Entwicklungen im Hinblick auf regulatorische Guidelines und Sicherheitsbewertungen. Wir informieren Sie dabei umfassend über behördliche Vorgaben für die Zulassung und Registrierung homöopathischer Arzneimittel sowie über Anforderungen hinsichtlich der Qualität und Unbedenklichkeit der Produkte. Und damit es nicht bei trockener Theorie bleibt, präsentieren wir Ihnen konkrete Erfahrungsbeispiele unterschiedlicher Firmenvertreter. Außerdem steht der Anwender selbst im Fokus: Was erwartet er sich eigentlich von einem homöopathischen Präparat?

Lassen Sie sich dieses Update nicht entgehen – damit auch Ihre Globuli bald in aller Munde sind!


Zielgruppe:
Dieses Praxiswissen-Update richtete sich in erster Linie an Mitarbeiter des Bereichs „Regulatory Affairs“ sowie die Geschäftsführung der pharmazeutischen Firmen, die homöopathische Arzneimittel herstellen oder vertreiben. Es eignet sich aber auch für Teilnehmer aus anderen Bereichen, die sich mit der speziellen Thematik der homöopathischen Arzneimittel befassen wollen.

 

Und das erwartet Sie in unserem Praxiswissen-Update:

Regulatorische Rahmenbedingungen und behördliche Anforderungen an Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit homöopathischer Arzneimittel:

  • Anforderungen der Arzneimittelprüfrichtlinien und des Anhang I der Richtlinie 2001/83/EG,
  • Aktuelles aus der regulatorischen Praxis sowie
  • Information über die Arbeitsergebnisse der HMPWG

Zulassung/Registrierung homöopathischer Arzneimittel in Österreich

  • Regulatorische Rahmenbedingungen
  • Anforderungen an das Dossier
  • Aktuelle Entwicklungen
  • News aus der HMPWG

europäisches Arzneibuch und HAB:

  • Stand der Harmonisierung von Herstellungsregeln und der Übertragung der HAB-Vorschriften in die Ph. Eur.,
  • aktuelle Probleme bei der Schaffung von Monografien für Ausgangsstoffe im Europäischen Arzneibuch sowie
  • eine Übersicht über den Stand der Erarbeitung von allgemeinen Monografien und den Diskussionsstand zu Gehaltsbestimmungen,

internationale Zulassung/Registrierung von homöopathischen und anthroposophischen Arzneimitteln:

  • Status der Implementierung der vereinfachten Registrierung und Zulassung in Europa sowie
  • Dossieranforderungen und Umsetzung von Guidelines in den verschiedenen Ländern,

Erwartungen der Anwender an homöopathische Arzneien:

  • Probleme der Arzneimittelprüfung,
  • Herstellung von Arzneien,
  • Nosoden-Herstellung,
  • Lagerung und Verfügbarkeiten verschiedener Arzneien sowie
  • Arzneimittelprüfungen durch die Ethikkommission.

 

Referenten:

  • Prof. Dr. rer.nat. Michael Keusgen, Professor für Bioanalytik an der Philipps-Universität Marburg
  • Mag. Dr. Astrid Obmann, Gutachterin, Abteilung für pflanzliche, homöopathische und Veterinärarzneimittel bei der AGES
  • Dr. Erfried Pichler, Arzt für Allgemeinmedizin in Klagenfurt und Wien, ehem. Präsident der ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin)
  • Dr. Astrid Sprenger, Leiterin International Drug Regulatory Affairs (Zulassung Deutschland & Ausland) bei der Weleda AG, Schwäbisch Gmünd

Karte

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Wann & Wo

Datum/Zeit
Datum: 17.01.2019
Uhrzeit: 9:00 - 13:30 Uhr

Veranstaltungsort
Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze
Marco d'Aviano-Gasse 1
1010 Wien


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