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Zukunft

Social Media souverän nutzen

Social Media: Zielgruppen aktiv ansprechen

Die Social Media-Profis der Berliner Kreativagentur TLGG sind stets den neuesten Trends auf der Spur. Anknüpfend an die Entwicklung des Jahres 2016 haben sie für 2017 die folgenden Schwerpunkte identifiziert:

  • Advertising: Data driven (Customer Insights)
  • Messenger Dienste (Social Media Bots)
  • Echtzeitkommunikation: Social Media-Dialog

Am Beginn jeder Social Media-Maßnahme steht eine gründliche Planung der eigenen Ziele und Aktivitäten, wobei vier Teilbereiche zu berücksichtigen sind:

  • Ansatz & Ziele,
  • Mission Statement,
  • Content (Marke & Zielgruppenansprache) sowie
  • Kanalarchitektur.

Drei Ansätze für die laufende Social Media-Kommunikation sind möglich:

  • Proaktiver Ansatz: Die Kommunikation erfolgt aus eigenem Antrieb. Ziel ist es, Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit bei der gewünschten Zielgruppe zu generieren.
  • Reaktiver Ansatz: Bei Bedarf wird auf Einträge im Social Media-Netzwerk reagiert. Im Mittelpunkt steht das Bestreben, negative Darstellungen abzuwenden und Kritik zu erwidern.
  • Passiver Ansatz: Das Unternehmen beschränkt sich auf eine Beobachterposition und darauf, mithilfe der Social Media-Präsenz Informationen über die eigene Zielgruppe zu sammeln.

Um auf Social Media langfristig erfolgreich zu sein, gilt es, Markenversprechen zu formulieren und zu gestalten, die digital erlebbar sind. Markenversprechen grenzen dabei die eigene Leistung vom Angebot der Wettbewerber ab.

Drei Leitfragen können bei der Festlegung des digitalen Werteversprechens zur Orientierung dienen:

  • Mission: „Was wollen wir (Marke / Unternehmen) erreichen?“
  • Offer: „Wie wollen wir (Marke / Unternehmen) dieses Ziel erreichen?“
  • Relevance: „Warum ist das für unsere Konsumenten wichtig?“

Inhalte per Video transportieren

Zum Hauptmedium auf Social Media-Kanälen ist mittlerweile das Video geworden. Die Suchmaschine Google bewertet Webseiten mit integrierten Video-Clips besser und verschafft diesen mehr Sichtbarkeit. In Deutschland konsumieren mehr als 75 % aller Internetnutzer Videos per Stream und tun dies zunehmend auch auf Social Media-Kanälen.

Vergleicht man TV-Werbung mit Online Video-Werbung, so zeigt sich Folgendes:

  • 51 % der Europäer haben kein Vertrauen in klassische TV-Werbung.
  • 39 % der Europäer vertrauen Video-Werbung auf Online-Kanälen nicht.

TV-Spots sind durchschnittlich 27,25 Sekunden lang. 65 % aller Video-Ads haben hingegen nur eine Länge von 10 Sekunden.

Für Videospots in Social Media-Kanälen gilt: Wichtig sind kurze, kompakte Clips mit einer prägnanten, einheitlichen Markenkommunikation.

Videos in verschiedenen Social Media-Kanälen

  • YouTube: Video-Werbung kann nach fünf Sekunden übersprungen werden. Daraus ergibt sich ein vorteilhaftes Ad-Format von sechs Sekunden.
  • Facebook: Videos können in Autoplay-Funktion angezeigt werden. Allerdings wird von den Nutzern schnell weggescrollt, die Verweildauer ist kurz. Video Ads können vorteilhaft innerhalb von Videos präsentiert werden.
  • Twitter: Auch auf Twitter werden Videos mittels Autoplay-Funktion angezeigt, allerdings wird rasch weitergescrollt.
  • Instagram: Videos werden in Autoplay angezeigt, die User verweilen jedoch nur kurz und scrollen rasch weiter. Video-Ads können in Storys eingebaut werden, sind jedoch skippbar. Redaktionell können auch Videos als Story gepostet werden, diese sind aber nur 24 Stunden lang verfügbar.
  • Snapchat: Video Ads werden 24 Stunden lang angezeigt und sind skippbar.

Tipps für Video-Content

75 % der User konsumieren Videos zur Unterhaltung, 65 % bevorzugen Videos mit erklärenden Inhalten. Emotionen stehen im Vordergrund. Es gilt, die Marke / das Unternehmen authentisch in eine Story zu verpacken, das Branding zurückzunehmen, Inhalte in den Vordergrund zur rücken. Attraktiv sind Videos, die sich deutlich vom klassischen Werbespot distanzieren und beliebte Genres der Zielgruppe wie Tutorials oder Serien nutzen.

Eine ansprechende Komposition von Story, Bild und Ton erschafft ganze Markenwelten und löst optimale Nutzererfahrungen aus. Durch die unmittelbare Ansprache aller Sinne des Zuschauers bleiben beim Video-Marketing große Teile der vermittelten Informationen und Markenbotschaften hängen.