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Igepha - The Austrian Self Care Association


Für eine gesunde
Zukunft

IGEPHA Forschung: Arzneimittelkauf im Internet – Wer kauft was im Internet?

Im Befragungszeitraum vom 1. bis 10. Februar 2017 wurden von den Marktforschern 1.000 Personen ab einem Alter von 18 Jahren befragt. Die befragte Gruppe ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung.

Neben einem Update der Interviewthemen zum Thema „Self Care“ aus dem Jahr 2010 wurden die Studienteilnehmer erstmals im Rahmen einer IGEPHA Marktforschung nach ihren Bestellgewohnheiten im Internet befragt.

Hier sind die aktuellen Ergebnisse:

Rund ein Viertel der Befragten hat schon einmal rezeptfreie Medikamente und / oder Gesundheitsprodukte im Internet gekauft. 44 % taten dies bei der Versandapotheke shop-apotheke.at.

Durch den Interneteinkauf ändert sich offenbar generell das Einkaufsverhalten: Es wird mehr bevorratet und weniger in Apotheken vor Ort eingekauft.

Am häufigsten werden Vitamine, Mineralstoffe und NEM sowie Husten- und Erkältungsmittel im Internet gekauft.

Zu den Gründen für den Besuch einer Webapotheke befragt, steht für 73 % das Preis-Argument an erster Stelle, für 53 % die Lieferung nach Hause und für 43 % die Möglichkeit, jederzeit bestellen zu können.

Frauen kaufen online

Frauen bestellen häufiger im Internet als Männer: 29 % der Frauen gaben an, bereits einmal bei einer Versandapotheke eingekauft zu haben, aber nur 22 % der Männer.

Überdurchschnittlich viele Personen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren kaufen im Internet ein: 33 % gaben an, bereits einmal bei einer Versandapotheke bestellt zu haben. Zum Vergleich:

  • Altersgruppe bis 29 Jahre: 12 %
  • Altersgruppe 40 bis 59 Jahre: 30 %
  • Altersgruppe 60 Jahre und älter: 26 %

Betrachtet man die Berufe der Befragten, so zeigt sich, dass vor allem leitende Angestellte und leitende Beamte (34 %) bzw. Angestellte und Beamte (32 %) bereits einmal Arzneimittel und Gesundheitsprodukte im Internet bestellt haben.

Vergleichsweise selten bestellen Arbeiter (19 %), Facharbeiter (20 %), Selbstständige und Landwirte (22 %) bei Versandapotheken. Von den Befragten, die sich noch in Schulbildung befinden, bestellten bislang nur 7 % zumindest einmal bei einer Versandapotheke.

Spitzenreiter bei den Bestellungen im Internet sind übrigens die Hausfrauen: Mehr als jede Zweite der 25 befragten Hausfrauen bestellte bereits einmal Arzneimittel oder Gesundheitsprodukte im Internet.

Während in Tirol 35 % der Befragten Erfahrung mit Apotheken-Webshops sammelten, taten dies in Kärnten oder Vorarlberg erst 19 %.

Für rund drei Viertel jener Personen, die zumindest einmal im Internet Arzneimittel oder Gesundheitsprodukte bestellten, war das Preisargument einer von drei entscheidenden Gründen für den Online-Kauf. Besonders wichtig ist der günstige Preis für arbeitslose oder in Karenz befindliche Personen (88 %), für Hausfrauen (84 %) und vor allem für „sonstige Arbeiter“ (100 %)