AESGP

Igepha - The Austrian Self Care Association


Für eine gesunde
Zukunft

Come Together im Kaiserpavillon

 

Location sorgte für Begeisterung

Die IGEPHA ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Veranstaltungsorte – diesmal wurden die Gäste zu abendlicher Stunde mitten in den Wiener Tierpark Schönbrunn geladen!

An den Flamingos vorbei spazierten Mitglieder und Freunde der IGEPHA bis zum festlich beleuchteten Kaiserpavillon, um an einer stimmungsvollen Veranstaltung teilzunehmen.

Im Mittelpunkt des Events standen drei Jubilare: Maria Theresia (geboren am 13. Mai 1717) wäre heuer 300 Jahre alt geworden, der Wiener Donauwalzer feiert seinen geradezu jugendlichen 150. Geburtstag und die IGEPHA ist mit 50 im besten Alter!

IGEPHA Präsident Dr. Gerhard Lötsch begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und informierte in seiner unterhaltsamen Rede über den Kaiserpavillon und seine Besonderheiten, sowie über die große Kaiserin Maria Theresia und ihre Verdienste und plauderte über die bewegte Geschichte der IGEPHA mit ihren interessanten Meilensteinen.

radio.klassik Musikchefin Mag. Ursula Magnes entführte dann kurzweilig in die Welt der Musik und lüftete manches Geheimnis des Donauwalzers. Eine Zusammenfassung ihres Vortrags dürfen wir Ihnen hier präsentieren:

150 Jahre Wiener Donauwalzer

So überraschend es klingt: Die erste Fassung des „Donauwalzers“ von Johann Strauß Sohn wurde als Chorwalzer vom Wiener Männer-Gesangsverein am 15. Februar 1867 anlässlich eines Liederabends in der Faschingszeit uraufgeführt. Der Wiener Dichter Josef Weyl hatte ihn zu diesem Anlass mit einem humoristischen und zeitkritisch-satirischen Text unterlegt.

Der allseits auf Bällen so beliebte Walzer ursprünglich also gesungen und nicht getanzt … Entgegen einiger Mythen fiel der Chorwalzer bei seiner Uraufführung auch keineswegs durch, sondern erwies sich von Beginn an als absoluter „Schlager“.

Das Pathos des späteren Textes, der die „rein und blau und friedlich“ fließende Donau lobpreist, hat entgegen vieler Erwartungen übrigens gar nichts mit Wien zu tun. Johann Strauß Sohn fand den späteren Titel zu seinem symphonischen Orchesterwalzer beim ungarischen Autor Karl Isidor Beck. Dieser spricht am Ende seines achtstrophigen Liebesliedes „An der Donau“ à la Heinrich Heine von „An der schönen blauen Donau“. Der ursprünglich so gepriesene Abschnitt der Donau liegt allerdings mitnichten bei Wien, sondern vielmehr nahe des ungarischen Ortes Baja … Und so gibt es über die inoffizielle Hymne Österreichs eine Vielzahl erstaunlicher Fußnoten, die das Hören und Erleben dieser einzigartig „walzenden“ Musik noch intensiver werden lassen.

Gleichsam im Dreivierteltakt widmeten sich die Gäste des Come Together danach gut gelaunt dem Networking und genossen den bezaubernden Rahmen des achteckigen Frühstückspavillons der Maria Theresia …

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