Igepha - The Austrian Self Care Association


Für eine gesunde
Zukunft

BREXIT: Jetzt aktiv werden!

Mit dem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union kommen auf Unternehmer neue Herausforderungen zu. Eine aktuelle Broschüre unseres Schwesterverband BAH informiert die pharmazeutische Branche.BREXIT: Tipps für Arzneimittelunternehmen

Großbritannien und die EU stecken mitten in den Ausstiegsverhandlungen zum BREXIT. Auf Unternehmen, die mit dem Inselstaat wirtschaftliche Beziehungen pflegen, bleibt das nicht ohne Folgen. Höchste Zeit, sich über diese Konsequenzen Klarheit zu verschaffen!

Mit Vollzug des BREXIT verlieren beispielsweise Arzneimittelzulassungen, die im zentralen Verfahren erwirkt wurden, in Großbritannien ihre Rechtsgrundlage. Wesentlich komplizierter werden künftig Abläufe rund um Import und Export von Wirkstoffen und Fertigarzneimitteln von und nach Großbritannien sowie Pharmakovigilanz-Prozesse.

Viele Parameter des Ausstiegsszenarios sind noch unklar. Seit 19. Juni 2017 verhandelt Großbritannien mit der Europäischen Union hinsichtlich der Bedingungen, unter denen der BREXIT vollzogen werden kann. Wird keine Verlängerung der Austrittsverhandlungen beantragt, so ist der Austritt Großbritanniens per 30. März 2019 angedacht.

Im Anhang übermitteln wir Ihnen einen Leitfaden, der sich kritisch mit dem BREXIT und dessen Folgen für die Arzneimittelindustrie auseinandersetzt. Die Publikation wirft einen branchenspezifischen Blick auf die möglichen Auswirkungen des EU-Austritts Englands, klärt wichtige Fragestellungen pharmazeutischer Unternehmer und zeigt auf, wo Handlungsbedarf besteht.

Ich empfehle diesen Leitfaden allen IGEPHA Mitgliedern, die Arzneimittel in Großbritannien vertreiben, eine Niederlassung, eine Herstellungs- oder eine Freigabestätte in Großbritannien betreiben oder Arzneimittel in der EU 27 oder in Großbritannien im Markt haben, die zentral, im Verfahren der gegenseitigen Anerkennung oder im dezentralen Verfahren zugelassen wurden.